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Was ist eigentlich Haftpflicht?

Haftpflicht bedeutet die Verpflichtung zum Schadensersatz. Das Bürgerliche Gesetzbuch sagt: Wer einem anderen einen Schaden zufügt, muss diesen wieder gutmachen.

Was ist die Grundlage des deutschen Haftpflichtrechts?

Die Haftpflichtbestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) bilden die Grundlagen des deutschen Haftpflichtrechts.

Welche Haftungsarten gibt es?

Laut deutschem Recht kann in drei grundsätzliche Haftungsarten unterschieden werden:


  • Verschuldungshaftung
  • Gefährdungshaftung
  • Vertragshaftung

Verschuldungshaftung

Eine Verpflichtung zum Schadensersatz besteht dann, wenn schuldhafte bzw. unerlaubte Handlung oder die Verletzung einer Aufsichtspflicht (pflichtwidriges Verhalten) vorliegt.


Beispiel: Eine Person albert auf einer Party herum und schüttet ihr Glas Wein auf das Hemd eines anderen Gastes.

Gefährdungshaftung

Für die Gefährdungshaftung kennt das deutsche Recht unter anderem folgende Rechtsvorschriften:


  • Gefährdungshaftung des Kraftfahrzeughalters (§ 7 StVG; Kraftfahrzeughaftung).
  • Gefährdungshaftung des Tierhalters‘(§ 833 Satz 1 BGB).
  • Gefährdungshaftung eines Flugzeughalters (§§ 33 ff. LuftVG)./li>
  • Gefährdungshaftung des Herstellers eines fehlerhaften Produkts nach §§ 1, 10 ProdHaftG.
  • Gefährdungshaftung nach dem Wasserhaushaltsgesetz (§ 22 WHG).
  • Gefährdungshaftung nach dem Umwelthaftungsgesetz (§§ 1, 2, 15 UmweltHG).

Vertragshaftung

Eine Haftung aufgrund Vertrags kann sich dann ergeben, wenn zwischen dem Schädiger und dem Geschädigten ein Vertrag besteht. Es muss sich dabei nicht notwendigerweise um einen schriftlichen Vertrag handeln – es gibt auch Verträge, die nur durch Worte oder schlüssige Handlungen geschlossen werden.

Haftpflichtversicherung: dreifach abgesichert

In der Haftpflichtversicherung unterscheidet man zwischen


  • Personenschäden
  • Sachschäden
  • Vermögensschäden

Was sind Personenschäden?

Ein Personenschaden liegt vor, wenn eine Person getötet, verletzt oder in der Gesundheit beeinträchtigt wurde.


Wann liegt ein Sachschaden vor?

Ein Sachschaden liegt vor, wenn Sachen beschädigt oder vernichtet werden.


Unechte Vermögensschäden

Sie können als Folge eines vorausgehenden Personen- oder Sachschadens entstehen.


Echte Vermögensschäden

Schäden, die weder die Folge von Personen- noch von Sachschäden sind.


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